Veranstaltungen
12. Hofer Kulturnacht

Termin:Samstag, 03.06.2017
Uhrzeit:19:00 Uhr
Raum:Großes Haus



Ein Heftchen mit den Details des Programms liegt bei der 12. Hofer Kulturnacht für die Gäste aus, um die Orientierung zu erleichtern. Es steht ab sofort auch hier als Download zur Verfügung.

 

Das Programm mit rund 60 Beiträgen bietet Instrumental- und Vokalmusik, Theater, Tanz, bildende Kunst, Literatur. Es spannt einen Bogen von bodenständiger Blasmusik bis zu Experimentellem. Die Faszination liegt im Mix von Ernstem und Heiterem, von Besinnlichem und Unterhaltsamem.

 

Dabei werden dem Publikum über 30 Stunden Programm geboten. Dies wird dadurch möglich, dass die Beiträge parallel auf verschiedenen Bühnen stattfinden.

 

Wie bereits seit 2013 werden das Theater Hof, die Freiheitshalle und das Freigelände dazwischen bespielt. So entstehen Spielorte, die den vielfältigen Ausdrucksformen Raum bieten.

 

Den Organisatoren ging es in der Raumplanung auch darum, mehr Bewegung zu erzeugen und das „Festsitzen“ zu vermeiden, wie man es im Großen Haus des Theaters früher beobachten konnte. Immerhin stehen mit der Theaterbühne, dem Festsaal und den beiden Hälfen des Großen Hauses der Freiheitshalle jetzt vier größere Auftrittsmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Die schon traditionelle Eröffnung durch die Hofer Symphoniker beginnt um 19.00 Uhr unter Leitung von Walter E. Gugerbauer im verkleinerten Großen Haus der Freiheitshalle. Heuer geht es hauptsächlich um Filmmusiken von „Fluch der Karibik“ bis zu ‚“‘James Bond 007“. Gleichzeitig beginnt das volle Kulturleben auch auf den anderen Bühnen in der Freiheitshalle und im Theater. Bespielt werden im Theater die große Bühne, das Studio, der Probensaal, Kulturkantine und Foyer. Auf der anderen Straßenseite kommt das Große Haus mit zwei Bühnen zum Einsatz; außerdem werden der Festsaal und alle Konferenzräume genutzt. Die Fläche zwischen Theater und Freiheitshalle bietet ebenfalls Auftrittsmöglichkeiten.

 

Wie immer weiß man zwar, dass der Abend um 19.00 Uhr beginnt – aber das Ende bleibt offen. In den letzten Jahren hatten sich die zahlreichen Besucher regelmäßig bis nach Mitternacht anregen und unterhalten, amüsieren und begeistern lassen. Das soll auch heuer so sein.

 

Die Palette des Gebotenen wird wieder so breit wie möglich sein: Amateure und Profis verschaffen dem Publikum einen Überblick über das kulturelle Schaffen in Hof und Umgebung. Ganz besonders reizvoll ist dabei die wirkliche Nähe zu den Akteuren. Man kommt ganz nah ran an die Bühnen. Die Künstlerinnen und Künstler sind aber nicht nur bei den meisten Auftritten mitten im Publikum. Es macht gerade den Reiz für die Akteure wie für die Zuschauer aus, dass man vor oder nach den Auftritten ins Gespräch kommen kann. Foyers und Gastronomie bieten hierfür ausreichend Begegnungsmöglichkeiten und selbstverständlich allerlei Bewirtungsvarianten. Der enge Kontakt ist durchaus erwünscht.

 

Verleihung der Johann-Christian-Reinhart-Plakette

Ein erster Höhepunkt wird gleich zu Beginn der Veranstaltung in das Programm der Hofer Symphoniker eingebettet. Vorstand und Team von IN.DIE Musik e.V. werden mit der Johann-Christian-Reinhart-Plakette ausgezeichnet. Das ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt Hof für kulturelle Leistungen vergibt. Der Verein IN.DIE.Musik e.V. veranstaltet jährlich seit nunmehr 10 Jahren das IN.DIE-Festival im Städtischen Stadion an der Ossecker Straße, vorher bereits in Feilitzsch. Regelmäßig gibt es kleinere Konzerte (auch unplugged) in Hofer Lokalen wie „Grüne Linde“, „Stadtkeller“ oder „Alter Bahnhof“, Es wird mitgewirkt beim oberfränkischen Wettbewerb R.I.O. (Rock in Oberfranken) sowie in Vorbereitung und Durchführung bei der städtischen Veranstaltung  Your Stage Festival. Der Verein ist aktiv bei den Bemühungen um Bandübungsräume in der alten Filzfabrik.

Insgesamt geht vom Verein, seinem Vorstand und den Mitgliedern eine ungemein befruchtende Wirkung der alternativen Musikszene aus.

 

Internationales

„Multikulti“ ist kein Schimpfwort, schon gar nicht in der Kultur. Selbstverständlich finden auch die künstlerischen Besonderheiten aus aller Welt ihre Bühne bei der Kulturnacht: indischer oder orientalischer Tanz, russische Musik oder jüdisches Liedgut, dargeboten von Interpreten, die in und um Hof leben. Die Deutsch-Finnische Gesellschaft bringt skandinavisches Flair und auch Hofs Partnerstädte Cheb und Plauen sind vertreten.

 

Jung und Alt

Alle Generationen werden angesprochen – und Künstler jeden Alters stehen auf den Bühnen. Kinder im Vorschulalter (z.B. aus den beteiligten Ballettschulen) werden genauso ihr Publikum finden wie Senioren, die mit der reichen Erfahrung ihres künstlerischen Lebens sicher etwas entspannter auf die Bühne gehen als ihre ganz jungen Kollegen.

 

Infostände der kunsttreibenden Vereine
Wie immer beteiligt sich die Deutsch-Finnische Gesellschaft, die das 100-jährige Bestehen von Finnland aufgreift. Auch die Freunde der Internationalen Hofer Filmtage und der Initiativkreis „Alte Musik in Hof“ künstlerischen Beiträgen oder Informationen präsent.

 

Kulmbacher Straße wird am Abend gesperrt

Wiederum gibt es einen Außenbereich, weil die Kulmbacher Straße für die Gäste der 12. Hofer Kulturnacht gesperrt wird, damit sie gefahrlos zwischen Theater und Freiheitshalle wechseln können. Der Verkehr kann stadtauswärts über die Nailaer Straße abfließen. Stadteinwärts  empfiehlt sich die Jahnstraße. Die Parkplätze Theater und Freiheitshalle stehen zur Verfügung.

 

Herausforderung für alle Teams

Die Mitarbeiter im Theater und in der Freiheitshalle werden an diesem Tag (und auch bei der Vorbereitung) extrem gefordert. Gilt es doch, 12 Spiel- und Veranstaltungsorte vorzubereiten und zu betreuen. Überall werden im raschen halbstündigen Wechsel unterschiedliche technische Anforderungen gestellt, die im Interesse der beteiligten Künstler möglichst optimal realisiert werden müssen. Im Bereich der Licht- und Tontechnik werden sogar zusätzlich Dienstleister engagiert.

 

Einlassbändchen für alle Teilnehmer und Gäste

Weil nicht das ganze Areal inkl. Außenbereich abgesperrt werden kann, erfolgt die Zugangskontrolle für das Theater an dessen Haupteingang und für die Freiheitshalle am Eingang Festsaal und beim Eingang zum Großen Haus auf der Seite Kulmbacher Straße. Die Eintrittskarten werden hier gegen fälschungssichere Armbänder ausgetauscht, die einen schnellen Wechsel der Veranstaltungsorte ermöglichen, ohne ständig die Eintrittskarte parat haben zu müssen.

 

Gastronomie ist vorbereitet

Die gastronomischen Partner von Freiheitshalle und Theater bereiten sich ebenfalls auf einen langen Abend mit vielen Gästen vor. An folgenden Stationen werden Speisen und/oder Getränke angeboten:

·         Kampschulte